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Tirol Woman Cycling Team sammelt wertvolle Erfahrungen bei der Gracia Orlova Rundfahrt

  • 3. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Das Tirol Woman Cycling Team blickt auf intensive und lehrreiche Tage bei der diesjährigen Gracia Orlova Rundfahrt in Tschechien zurück. Das traditionsreiche Etappenrennen erstreckte sich von Donnerstag bis Sonntag und stellte mit insgesamt fünf Etappen hohe Anforderungen an Fahrerinnen und Teams.


Bereits der Auftakt am Donnerstag verlief auf bekanntem Terrain: Die erste Etappe entsprach jener des Vorjahres und bot somit eine gewisse Vergleichbarkeit. Dennoch zeigte sich schnell, dass auch heuer das Rennen von Beginn an äußerst hektisch geführt wurde. Das hohe Tempo im Feld sowie zahlreiche Positionskämpfe sorgten für eine nervöse Rennsituation.


Am Freitag folgte mit der zweiten Etappe eine Neuerung im Streckenplan: Eine anspruchsvolle Bergankunft verlangte den Fahrerinnen alles ab und führte zu ersten deutlichen Abständen im Gesamtklassement. Das Tirol Woman Cycling Team zeigte sich kämpferisch und präsentierte sich geschlossen im Feld.


Der Samstag stand ganz im Zeichen der traditionellen Doppeletappe. Am Vormittag wurde ein Zeitfahren ausgetragen, bei dem jede Fahrerin individuell gegen die Uhr antreten musste. Am Nachmittag folgte die schnelle Stadtetappe in Ostrava, die durch enge Kurven und hohes Tempo geprägt war. Auch hier war volle Konzentration gefragt.


Den Abschluss bildete am Sonntag eine weitere zügige Stadtetappe, die noch einmal alles von den Fahrerinnen abverlangte und kaum Raum für Erholung ließ.


Das gesamte Rennen war von zahlreichen Stürzen überschattet. Mehrere Etappen mussten zwischenzeitlich neutralisiert und anschließend neu gestartet werden. Leider blieb auch das Tirol Woman Cycling Team nicht davon verschont: Mehrere Fahrerinnen waren in Stürze verwickelt. Umso erfreulicher ist es, dass alle Athletinnen das Rennen beenden konnten – ein Zeichen von großer Mentalität und Durchhaltevermögen.


Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte das Team eine starke geschlossene Leistung. Immer wieder positionierten sich die Fahrerinnen im vorderen Bereich des Feldes, unterstützten sich gegenseitig und bewiesen großen Teamgeist. Der Einsatz zahlte sich aus: In der Gesamtwertung konnte mit den Tabea Huys ein hervorragender 10. Platz erzielt werden.


Die Zufriedenheit im Team ist entsprechend groß. Besonders hervorzuheben ist die hohe Motivation aller Fahrerinnen sowie die aggressive und mutige Fahrweise, mit der sie sich in einem stark besetzten UCI-Rennen präsentierten. Die gesammelten Erfahrungen auf diesem Niveau sind von unschätzbarem Wert für die weitere Saison.


Mit viel Selbstvertrauen und neu gewonnener Rennpraxis blickt das Tirol Woman Cycling Team bereits nach vorne: Schon kommende Woche stehen die nächsten Etappenrennen in Italien auf dem Programm. Das Team ist bereit, erneut anzugreifen und die positive Entwicklung fortzusetzen.


Die Ergebnisse können hier abgreufen werden (ProCyclingStats):


 
 
 

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