Historischer Sieg beim 64. Internationalen Kirschblütenrennen
- 26. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Was für ein Tag. Was für ein Rennen. Was für ein Moment für das Tirol Women Cycling Team.
Beim 64. Internationalen Kirschblütenrennen konnten wir nicht nur einen weiteren Erfolg feiern – wir konnten unseren ersten Sieg als Team einfahren. Ein Meilenstein, der das Ergebnis harter Arbeit, konsequenter Entwicklung und eines außergewöhnlichen Teamgeists ist.
Von der ersten Rennminute an war klar: Dieses Rennen würde kein gewöhnliches werden. Der anspruchsvolle, selektive Rundkurs mit seinen vielen Höhenmetern stellte das gesamte Fahrerinnenfeld vor große Herausforderungen. Doch wir waren vorbereitet – taktisch, körperlich und mental.
Von Beginn an übernahmen wir die Kontrolle über das Rennen.
Attacke um Attacke wurde gefahren – doch keine blieb unbeantwortet. Jede Bewegung im Feld wurde aufmerksam beobachtet, jede Beschleunigung konsequent gekontert und neutralisiert. Das Team präsentierte sich geschlossen, wach und taktisch diszipliniert. Andere Fahrerinnen hatten kaum die Möglichkeit, sich entscheidend vom Feld abzusetzen.
Das hohe Tempo forderte früh seinen Tribut: Bereits in der ersten Runde wurde das Feld deutlich kleiner. Die Selektion war hart, kompromisslos – genau so, wie wir es geplant hatten. In dieser entscheidenden Phase konnte sich schließlich eine Spitzengruppe lösen, in der wir stark vertreten waren und weiterhin das Rennen mitbestimmten.
Unsere Teamtaktik ging voll auf.Wir waren präsent, wir waren aktiv, wir waren bestimmend. Sowohl in der Sprintwertung als auch in der Bergwertung konnten wir wichtige Punkte sammeln und damit das Rennen weiter unter unsere Kontrolle bringen. Für diesen unermüdlichen Einsatz wurde Tabea Huys verdient mit der Auszeichnung als aktivste Fahrerin des Tages belohnt.
Doch wir wollten mehr. Wir wussten: Heute ist unser Tag.
In der finalen Runde ging es darum, die perfekte Ausgangsposition nicht mehr aus der Hand zu geben. Die Zusammenarbeit in der Spitzengruppe funktionierte hervorragend, jede Fahrerin wusste genau, was zu tun ist. Unser Team arbeitete präzise, ruhig und fokussiert – ein echtes Zeichen von Stärke und Reife.
Dann kam der entscheidende Moment: der Sprint. Mit einem perfekt vorbereiteten Leadout brachten wir Tabea Huys in die ideale Position. Alles griff ineinander – Timing, Geschwindigkeit, Vertrauen. Und Tabea vollendete die Arbeit des gesamten Teams mit einem beeindruckenden Sprint.
Sieg für das Tirol Women Cycling Team. Der erste Sieg.
Ein Moment, der bleibt.
Doch damit nicht genug: Liv Wenzel krönte die herausragende Teamleistung mit einem starken dritten Platz und machte das Ergebnis perfekt.
Mit diesem Erfolg konnten wir nicht nur das Rennen gewinnen, sondern auch unsere Führung in der Bundesliga weiter ausbauen – in der Teamwertung, in der Elitewertung sowie in der Einzelwertung der U23-Klasse. Dazu kommt der Tagessieg in der Wertung der aktivsten Fahrerin.
Dieses Rennen war mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Es war ein Statement. Ein Beweis dafür, was möglich ist, wenn ein Team zusammenarbeitet, an sich glaubt und den Mut hat, das Rennen selbst in die Hand zu nehmen.
Ein weiteres starkes Zeichen setzte zudem das Starterfeld: Erstmals war das Damenfeld größer als das Herrenfeld – ein bedeutender Moment für den Frauenradsport.
Dieser Sieg gehört dem gesamten Team. Jeder einzelnen Fahrerin. Dem Staff. Allen, die diesen Weg mit uns gehen.
Und eines ist klar: Das war erst der Anfang.
An der Startlinie standen:
Cooper Amalie
Ehrenreich Franziska
Grießer Ramona
Holzer Belinda
Huys Tabea
Kankovska Nela
Meus Jana
Pesendorfer Jennifer
Wenzel Liv
Hier können die Ergebnisse abgerufen werden (computerauswertung.at):






































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