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Alpes Grésivaudan Classic 1.1 – Starke Teamleistung in den französischen Alpen

  • 29. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Am 07. Juni 2026 stand für das Tirol Women Cycling Team mit der Alpes Grésivaudan Classic (UCI 1.1) in der Nähe von Grenoble (Frankreich) eines der anspruchsvollsten Eintagesrennen der Saison auf dem Programm. Für unser Team gingen Liv Wenzel, Linda Sanarini, Amalie Cooper, Franziska Ehrenreich, Ramona Griesser und Belinda Holzer an den Start.

Auf den Fah

rerinnen warteten 110 Kilometer mit rund 3.500 Höhenmetern – eine Strecke, die von Beginn an alles abverlangte. Nach einer kurzen flachen Einrollphase begann bereits der erste lange Anstieg. Dort übernahmen die WorldTour-Teams früh die Kontrolle über das Rennen und sorgten für ein sehr hohes Tempo.

Unsere Fahrerinnen ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und entschieden sich bewusst dafür, ihr eigenes Tempo zu fahren, um ihre Kräfte für den weiteren Rennverlauf einzuteilen. Diese Taktik sollte sich als goldrichtig erweisen: Im Laufe des Rennens konnten sie zahlreiche Fahrerinnen wieder einholen und sich schließlich in der zweiten Verfolgergruppe etablieren.


Ein wichtiger Baustein für die starke Teamleistung war zudem die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Schweizer Spar CTO Women’s Team, wodurch eine lückenlose Verpflegung entlang der Strecke sichergestellt werden konnte – ein entscheidender Vorteil angesichts der hohen Temperaturen und der enormen Belastung.

Am letzten langen Schlussanstieg machten sich schließlich die Hitze und die bereits absolvierten Höhenmeter bemerkbar. Die Verfolgergruppe zerfiel zunehmend, dennoch kämpften sich Belinda Holzer und Amalie Cooper gemeinsam bis ins Ziel und belegten die Plätze 34 und 35.


Auch wenn an diesem Tag keine Spitzenplatzierung möglich war, zeigte das Tirol Women Cycling Team auf einem extrem selektiven Kurs eine geschlossene Mannschaftsleistung, kluge Renneinteilung und großen Kampfgeist. Besonders erfreulich war, dass sich unsere Fahrerinnen im Rennverlauf kontinuierlich nach vorne arbeiten konnten und damit ihre gute Form auf internationalem UCI-Niveau unter Beweis stellten.

Ergebnisse (ProCyclingStats):

 
 
 

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